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Am nächsten Morgen hatten die Mitarbeiter ihre An-kündigung eingehalten, sie wollten unbedingt, dass wir noch mehr installieren und es vorwärtsgeht. So hatten sie einen Schreiner geholt, der den Tisch reparierte und dann auch gleich lackierte. Ich verkabelte die vor-handenen Solarpanels neu, denn die Sonne hatte die Isolierung des ursprünglich fälschlich verwendeten Lautsprecherkabels spröde und löchrig gemacht, dazu sollte eine höhere Spannung zur Effizienzsteigerung erreicht werden. Eigentlich wollten wir frühestmöglich abreisen, doch dann kam Réné, ein Radiosprecher, zu uns und meinte: „Ich habe zwei Nachrichten, eine gute und eine schlechte, welche wollt ihr zuerst hören?" Wir wollten zuerst die gute Nachricht. Er meinte, „nun, die gute Nachricht ist, dass ihr heute nicht mehr zurück fahren könnt, denn es regnet zu viel in den Bergen, somit ist der Gebirgsfluss „Glass" zu hoch und nicht passierbar, so können wir hier gemeinsam weiterarbeiten." Begeistert waren wir nicht gerade, denn wir empfanden die Nachricht nicht wirklich positiv. Dann fuhr er fort: „die schlechte Nachricht ist, ein Freund von mir und auch Mitglied unserer Gemeinde ist vorher dort im Fluss ums Leben gekommen. Der Motor seines Lastwagens versagte bei der versuchten Durchquerung des Flusses. Da er Angst hatte mitsamt dem Lastwagen in die Schlucht gespült zu werden, wollte er sich zu Fuß retten." So saßen wir fest und arbeiteten einfach weiter. Am Ende fehlte noch manches, doch einen eingeschränkten Eindruck konnte man erhalten, auch ohne richtiges Mischpult, sondern nur einer Schaumstoffmatte als Attrappe.

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