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Der erste Schock: keiner der bestellten Schlüssel passt.

ende erster tagAm Montag fuhren wir zu Radio Lumiére, wo der Mast abgeladen worden war. Alle Teile waren gut angekommen. Das Tagesziel war es, das erste 6 m hohe Segment aufzustellen. Für den Transport der Rohre konnten wir uns einen Pickup von Radio Lumiére ausleihen, der wieder von einem Mitarbeiter gefahren wird. Das ist sehr vorteilhaft, weil er die Straße gut kennt und weiß, wo es  „liegende Polizisten” gibt – die gibt es immer wieder auf den Straßen, um die Autos und Mopeds dazu zu zwingen, langsam zu fahren.

Aufgrund des Gewichts der Rohre mussten wir mehrmals fahren. Andreas blieb am Bauplatz und fing an, die Steigbolzen (im Bild links am Rohr) zu montieren. Dabei stellte er fest, dass die bestellten Schlüssel nicht zu den Schrauben und Muttern passen. Später stellt sich heraus, dass die Schrauben zwar ein Zollgewinde (amerikanisches System) habenaber einen metrischen Kopf (europäisches System). Wir mussten uns mit einem „Franzosen“ behelfen.

Am Ende des Tages hatten wir unser Ziel erreicht (siehe Bild). Es fehlen nur ein paar Handschuhe und eine Sonnenbrille. Vielleicht tauchen die doch wieder auf.

Am Dienstag liehen wir uns bei Radio Lumiére Werkzeug aus und fuhren mit dem Material für das zweite Segment (bis 12 Meter Höhe) zum Morne Brieux. Es stellte sich als kompliziert heraus, mittels Hilfsmast die nächste Röhre auf 6 Meter Höhe zu befördern und dort zu verschrauben.

Nach dem dieses Problem gelöst war, kamen wir unter der Sonne Haitis recht gut voran, so dass das zweite Segment fast fertig wurde. Dafür haben wir einige Materialien schon zum Bauplatz transportieren können.

Bertram und Andreas beim Montieren.