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„Die Schraube ist bei deiner Mutter.“

 

Wir haben folgenden Tagesplan als praktisch erachtet:

Tag 4

  • 6:30 Uhr Frühstück
  • 7:30 Uhr Start zu Radio Lumiére (ca. 5 km), um Mastteile aufzuladen
  • danach Fahrt zum Morne Brieux (ca. 20 km), um den Masten weiter aufzubauen
  • 12 Uhr Mittagpause
  • 17 Uhr Feierabend, um noch vor Einbruch der Dunkelheit wieder im Quartier zu sein

Am ersten Tag hatten wir eine Stunde später angefangen und bis gegen 18 Uhr gearbeitet. Allerdings hat sich die Fahrt in der Dunkelheit als unpraktisch erwiesen: In Haiti geht die Sonne zur Zeit gegen 18 Uhr unter. Das bedeutet, dass es 18:30 Uhr dunkel ist. Nach den Erfahrungen vom ersten Tag hatten wir beschlossen, Fahrten bei Dunkelheit nach Möglichkeit zu vermeiden, da das zu gefährlich ist ohne Straßenbeleuchtung, dafür mit Fußgängern am Straßenrand und unbeleuchteten Mopeds.

Am Mittwoch mussten wir von diesem Plan schon abweichen, weil es Nachts geregnet hatte. Außer den Schuhen von Andreas und Michael wurde dadurch auch der Anstieg zum Berg nass. Der Weg dorthin ist so steil, dass man nur fahren kann, wenn es trocken ist, sonst reicht noch nicht einmal der Allrad-Antrieb des Pickup aus, um hochzukommen. Also warteten wir etwas – in der Hoffnung, dass der Weg trocknet. Die Zeit nutzten wir, um Material zu sortieren. Wir schafften es trotzdem und trotz Wind, eine weitere Etage größtenteils aufzubauen und die erste Plattform auf 15 m Höhe aufzubauen.

 

Am Donnerstag war es wieder windig. Trotzdem war es möglich, eine weitere Strebe der nächsten Etage des Masten hochzuziehen und zu befestigen. Außerdem haben wir angefangen, die Leiter einzubauen. Sie soll uns in den nächsten Tagen den Aufstieg erleichtern.

Michael

Kinder

beim Ziehen

blick nach oben